Online-Fundraising für Kinderhilfsorganisationen
eFundraising wird immer wichtiger. Und: Online geben Spender mehr!
Ergebnisse und Erkenntnisse aus Diplomarbeit
Der Diplom-Sozialpädagoge Christopher Franz hat an der FH Darmstadt eine Diplom-Arbeit über „Die Bedeutung des Internets im Fundraising von Kinderhilfswerken in Deutschland“ geschrieben.
Ein gutes halbes Jahr hat der zukünftige Mittelbeschaffer recherchiert und geforscht. „Von insgesamt zwölf Kinderhilfswerken in Deutschland haben acht an meiner Befragung teilgenommen“, erklärt Franz. Auskunft gaben das CCF Kinderhilfswerk e. V., die Kindernothilfe e. V., das Kinderhilfswerk Global-Care e. V., Plan International Deutschland e. V., SOS-Kinderdorf e. V., terre des hommes Deutschland e. V., Deutsches Komitee für UNICEF e. V. und World Vision Deutschland e. V.
Bedeutung des Online-Fundraising wächst
Dem Online-Fundraising lässt sich eine stark wachsende Bedeutung und Dynamik beimessen. Online-Fundraising, vor allem mit dem Ziel, Patenschaften oder Dauerspender zu generieren, ist für Hilfsorganisationen höchst effizient und erfolgsversprechend. Bereits im Jahr 2004 konnten fast 22 Prozent der neuen Dauerförderer über diesen Kanal gewonnen werden. „Das Internet“, so Franz, „bietet den unschlagbaren Nutzen, auf einfachstem Weg höchst informativ zu sein.“ Es sichert auf einfachem Weg das Bedürfnis und die Entscheidung, helfen zu wollen, ab. „Ist der Interessent überzeugt, bietet sich das World Wide Web als einfacher Transaktionskanal an.“ Eine weitere erstaunliche Erkenntnis seiner Studie: Die durchschnittliche Online-Spende ist mit ca. 120 Euro doppelt so hoch wie die durchschnittliche Offline-Spende. Franz schätzt, dass NPOs bis zum Jahr 2010 rund 15 bis 20 Prozent ihrer Gesamtspenden über das Internet beziehen.

